Was ist demokratisch?
Was ist Demokratie?
Die Volksherrschaft ist unter allen Staatsformen die mit Sicherheit anspruchsvollste und zugleich stabilste – das gilt für die Regierenden wie auch für das Volk.
In einer Demokratie geht die gesamte Macht vom Volke aus, das wiederum seine Vertreter wählt und somit mittel- oder gar unmittelbaren Einfluss auf die politischen Entscheidungen in seinem Land nimmt. Das ist demokratisch.
Was ist demokratisch?
Sie sind als sogenannte Volksrechte in unserer und jeder anderen demokratischen Verfassung niedergeschrieben und garantieren, dass die Regierung nicht willkürlich handeln kann. Die Grundrechte Zu den genannten Prinzipien kommen die Grundrechte hinzu, die ebenfalls in einer Demokratie angewendet werden müssen. Dazu zählt auch das Recht (Wahl-)Freiheit zu entscheiden, wo man Leben und Arbeit möchte sowie wie man seine Freizeit gestalten möchte, ob im Casino, einer Bar oder auch im Kino.
Demokratisch ist es aber auch, wenn die Belange des einzelnen hin und wieder hinter denen der Mehrheit zurückstehen, denn die Mehrheit ist es, die in einer Demokratie Entscheidungen herbei führt. Dabei kann es vorkommen, dass der Wille einzelner Individuen nicht oder nur teilweise berücksichtigt werden kann. Ein gute Beispiel, was damit gemeint ist, liefern die regelmäßig stattfindenden Wahlen in der Bundesrepublik.
Zur Wahl stehen immer mehrerer Parteien, die in mehr oder weniger großem Umfang die Interessen einzelner Wählerschaften vertreten. Mit der Stimmabgabe kann jeder Wahlberechtigte seine favorisierte Partei, also die, die seiner Meinung nach am ehesten seine eigenen und vielleicht sogar die gesamtdeutschen Interessen vertritt, wählen.
Ob diese Partei aber nun tatsächlich für die nächste Legislaturperiode die politischen Geschicke lenken wird, hängt nicht vom einzelnen ab, sondern von der Mehrheit. Diese bestimmt, wer die "Führung" übernimmt. Tritt nun der Fall ein, dass gerade die Partei, die man nicht gewählt hat, die Regierung übernimmt, so gehört es zur Demokratie, dass jeder Bürger sich dennoch fügen muss.
Das bedeutet eine Unterordnung unter die Entscheidung der Mehrheit, auch wenn man selbst damit nicht unbedingt einverstanden ist. Diese Akzeptanz ist grundlegender Bestandteil der Demokratie, denn die gewählten Vertreter wurden demokratisch als vom Volk bestimmt.