Studiengang soziale Arbeit
Was studiert man bei „Soziale Arbeit“?
Im Studiengang „Soziale Arbeit“ erwerben die Studenten mit Einbeziehung der gesellschaftlichen Veränderungen und unter Berücksichtigung der beruflichen Anforderungen fachliche Kenntnisse sowie die Fähigkeiten und Methoden, die sie benötigen, um sich wissenschaftlich mit dem Thema „soziale Arbeit“ zu beschäftigen.
Der Studienaufbau
Das Bachelor-Studium umfasst einige Module (insgesamt 15), die verschiedene Inhalte vermitteln. Dabei geht es um das Heranführen an die soziale Arbeit, ihre Funktionen und Geschichte, EDV-Grundkenntnisse oder wie man mit bestimmten Methoden der sozialen Arbeit umgeht. Vorgestellt werden auch die Arbeitsfelder und Einsatzgebiete des Studienfachs, damit die Studenten einen möglichst umfassenden Überblick von dem bekommen, was sie erwartet. Natürlich geht es auch um die Forschung, wobei zu diesem Bereich Übungen angeboten werden.
Ab zum Feldversuch – das Praktikum
Zum Pflichtpraktikum erhalten die Studenten in einem Modul Informationen und werden so auf die bevorstehende Praxiszeit bestens vorbereitet. Nach dem Praktikum steht eine Auswertung auf dem Plan, die dazu dienen soll, gewonnene Erkenntnisse zu vertiefen und Schlüsse zu ziehen. Im weiteren Verlauf des Studiums lernt der Student erziehungswissenschaftliche Basics der sozialen Arbeit und setzt sich mit Begriffen wie Pädagogik, Lebenswelt, Bildung, Sozialpolitik und Sozialisation auseinander. Angeschnitten wird auch der Bereich der Psychologie, wobei den Studenten hier mehrere Spezialgebiete zur Wahl stehen. Vielleicht etwas unerwartet reiht sich ein Modul ein, das rechtwissenschaftliche Grundlagen im Fokus hat, doch im späteren Berufsleben kann es durchaus auch vorkommen, dass etwa Sozialarbeiter sich auch rechtlich auskennen müssen und ihre Rechte und Pflichten genau kennen. Gerade gegen Ende des Studiums werden dann noch einmal sehr berufsspezifische Punkte behandelt und thematisiert.