Die sichere Geldanlage
Als eine der sichersten Geldanlagen gilt nach wie vor das Festgeld. Das hat sich über einen längeren Zeitraum bestätigt. Der Vorteil beim Festgeld ist die Tatsache, dass schon zu Beginn der Laufzeit festgelegt wird, wie hoch die Zinserträge sein werden. Die Zinserträge sind von einer Bank zur anderen Bank ziemlich unterschiedlich. Schon aus diesem Grund sollten die Angebote auch gründlich miteinander verglichen werden. Es gibt viele Anbieter, bei denen man ein Festgeldkonto eröffnen kann. Die meisten, die ein Festgeldkonto eröffnen wollen, erkundigen sich auch heute noch als erstes bei ihrer Bankfiliale. Aber wie auch vielen bekannt sein dürfte, bieten die Filialbanken nicht immer die besten Angebote. Es kann durchaus sein, dass man als Anleger bei den Direktbanken ein besseres Angebot bekommt. Es gilt also genau zu vergleichen. Wichtig sind dabei in erster Linie die Zinsen.
Wissen sollte man als Anleger aber auch, dass die Zinsen in einem mittelbaren Zusammenhang mit der Laufzeit stehen. Je länger die Laufzeit gewählt wird, desto höher sind in der Regel auch die Zinsen. Auch wenn die Direktbanken oft die besseren Angebote machen können, trauen viele Anleger diesen Angeboten trotzdem nicht so wirklich. Im Hinblick auf die finanzielle Entwicklung in den letzten Jahren kann man das sogar gut verstehen. Auch der Gesetzgeber hat dieses Problem erkannt. Ganz sicher ist, dass jeder, der Geld anlegen will in erster Linie auf die Sicherheit achten sollte. Das ist ganz besonders dann wichtig, wenn es darum geht Geld für einen sehr langen Zeitraum anzulegen, denn niemand kann wirklich in die Zukunft sehen. Die letzten Jahre haben ganz deutlich gezeigt, wie schnell sich eine momentane finanzielle Situation ändern kann.
Aus diesem Grund wurde in Deutschland die Einlagensicherung eingeführt. Mit der Einlagensicherung sollen in erster Linie die Finanzen der Anleger gesichert und geschützt werden. Die Einlagensicherung mit dem amtlichen Namen Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken sorgt dafür dass das Guthaben der Kunden jeder Bank bis zur Höhe von 30 % des maßgeblichen Eigenkapitals der entsprechenden Bank gesichert ist. Das hört sich erst einmal kompliziert an, ist aber für den Kunden sozusagen ein Schutz mit doppeltem und dreifachem Boden. Als Bezugspunkt für die 30 Prozent wird der letzte veröffentliche Jahresabschluss herangezogen. Eine Rolle spielen dabei alle „Nichtbankeinlagen“. Als „Nichtbankeinlagen“ werden die Guthaben bei der Bank bezeichnet, die nicht der Bank gehören. Es sind also die Spareinlagen und Guthaben von privaten Kunden, von Geschäften, Wirtschaftsunternehmen oder anderen Institutionen, die über Gelder verfügen.
Der Einlagenschutz gilt nur für deutsche Banken und deren Zweigstellen in Deutschland. Wer sich für eine ausländische Bank oder eine ausländische Zweigstelle für sein Festgeld entscheidet hat diesen umfassenden Schutz nicht. Hier gelten jeweils die Bestimmungen aus den entsprechenden Ländern. Mit der Einlagensicherung sind die Sparguthaben und damit auch die Festgeldkonten der Anleger auch dann gesichert, wenn die Bank einmal Insolvenz anmelden sollte. Sogar bei kleinen Banken, die nur über ein Vermögen von 5 Millionen Euro verfügen, ist das Guthaben der Kunden bis zu einer Summe von 1,5 Millionen Euro gesichert. Dieser Betrag entspricht genau 30 Prozent bei einem angenommenen Bankvermögen von 5 Millionen Euro. Damit bietet die Einlagensicherung den perfekten Schutz für alles, was die meisten Kunden je in ihrem Leben sparen können. Über Festgeld.org finden Sie weitere Informationen zum Thema Festgeld.