Rückenschmerzen

Es gibt sie inzwischen aus Latex, Kaltschaum und Federkern, die Auswahl scheint größer und größer zu werden. Im Bereich der Matratzen ist es umso wichtiger, dabei zu jedem Zeitpunkt selbst den Überblick zu behalten.

Doch welche Dinge sollten nun genau beachtet werden, wenn es darum geht, eine Unterlage zu finden, die möglichst gut für den Rücken ist? Schließlich sind Rückenschmerzen in unserer westlichen Gesellschaft zu einer echten Volkskrankheit geworden, und gerade bei der Behandlung gilt es ganz viele unterschiedliche Punkte mit in die Betrachtung mit einzubeziehen.

Rückenschmerzen

Das perfekte Matratzenmaterial?

Im Grunde genommen ist es nicht möglich, hierzu eine pauschale und allgemein gültige Aussage zu treffen. Dies liegt in erster Linie vor allem daran, dass hierbei zu viele individuelle körperliche Faktoren eine Rolle spielen, welche das spätere Wohlbefinden auf der Matratze, und auch den daraus resultierenden Schlaf beeinflussen. Grundsätzlich gilt es darauf zu achten, dass die Unterlage für den Schlaf in erster Linie nicht zu weich ist, wobei man sich am eigenen Körpergewicht orientieren sollte.

Dies liegt daran, dass sich die Matratze ansonsten immer weiter durchbiegt, und die Wirbelsäule so die ganze Nacht über automatisch in eine unnatürliche Position verlagert wird. Dies führt zum einen dazu, dass neue Rückenschmerzen entstehen können, wer aber sowieso schon darunter leidet, wird dadurch auf keinen Fall eine Besserung erfahren.

Ein Probeliegen ist deshalb fast schon Pflicht beim Kauf einer Matratze. Denn in diesem Rahmen ist es von sehr großer Bedeutung, darauf zu achten, dass die Wirbelsäule ihre natürliche Doppel-S Form auch im Schlaf so gut wie möglich beibehalten kann.

Viscoschaum-Matratze in z.B. in 90x200cm - orthowell pro

Ein weiterer wichtiger Faktor, welcher dabei eine Rolle spielt, ist die persönliche Schlafposition. Besonders bei Menschen, die auf dem Rücken schlafen, gilt es dabei besonders auf den Härtegrad zu achten. Ist die Matratze zu hart, wie dies zum Beispiel bei einem zu leichten Körpergewicht und einer Matratze aus Federkern der Fall sein kann, so wird die Körperachse zu stark begradigt. Bei einer weichen Matratze aus Kaltschaum und einem hohen Körpergewicht wird die Doppel-S Form unnatürlich stark verstärkt, was ebenfalls nicht gut für den Rücken ist, mehr gibt es hier im Test.

Rückenschmerzen und Schlafposition:

Doch wo sollte die ideale Matratze nun genau nachgeben? Laut neuesten Studien schläft der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung auf der Seite. Dabei ist es wichtig, dass die Matratze im Bereich der Schultern, aber auch im Bereich des Beckens etwas nachgibt, sodass sich eine gerade Position ergibt.

Wer sich dagegen lieber auf den Rücken dreht, ist eher auf die stützende Funktion der Matratze angewiesen. Um Rückenschmerzen zu lindern und zu vermeiden, sollte der Bereich der Lendenwirbelsäule, wie auch der Bereich des Nackens gut gestützt werden, sodass die umliegende Muskulatur die Nacht über nicht zu kontrahieren braucht. Ist dies gewährleistet, ist bereits eine wichtige Grundlage für den erholsamen und gesunden Schlaf gelegt, nach dem wir uns schließlich alle sehnen.